Energieausweis wird Pflicht bei Verkauf oder Vermietung einer Immobilie

Hinter dem Begriff Energieausweis verbirgt sich eine Bescheinigung, die beim Verkauf eines Hauses vorgelegt werden muss. Der Gesetzgeber verlangt dieses Papier, um sicher zu stellen, dass das Gebäude den allgemeinen Vorschriften entspricht. Wer dieser Maßnahme nicht nachkommt, der muss unter Umständen mit der Zahlung von Bußgeldern rechnen. Dabei gilt die Pflicht nicht alleine für den Verkauf einer Immobilie. Selbst wenn der Eigentümer einer Mietwohnung diese neu vermieten möchte, muss er den potenziellen Mietern den Energieausweis vorlegen.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Berechnung, die im Energieausweis Haus dokumentiert werden. Das ist zum einen die Bedarfs- und zum anderen die Verbrauchsberechnung. Bei der Aufzeichnung des tatsächlichen Verbrauchs können die Zahlen in der Regel nicht den tatsächlichen Energiebedarf zeigen. Während es etliche Verbraucher gibt, die schon mit einer geringen Erwärmung ihrer Wohnung zufrieden sind, benötigen wiederum andere wesentlich mehr Energie, die zum Heizen ihrer vier Wände erforderlich wird. Die Energiebedarfsrechnung hingegen ist neutral und dabei werden Faktoren wie das Dämmen der Fassade oder des Daches berücksichtigt.